Explore France – Garmin CamperVan

von Nina

Auch nach zwei Jahren bekomme ich immer noch ein Kribbeln im Bauch, wenn wir in den Bus steigen und ein neues Abenteuer starten. Es gibt für mich einfach nichts schöneres als mit dem eigenen Zuhause auf Vier Rädern los zu düsen und neue Länder zu erkunden. Auch wenn das manchmal bedeutet, im Chaos zu leben, mal ein paar Tage nicht zu duschen und auch mal längere Strecken zurücklegen, es ist der größte Luxus einfach spontan los zu fahren und zu schauen wo es einem hintreibt. Wir haben zwar immer Vorstellungen was wir erleben bzw. sehen möchten, aber wir lassen uns auch sehr gerne einfach mal treiben denn so findet man einfach die schönsten Orte. Statt wie ursprünglich geplant in den Norden zu fahren, haben wir Anfang Juli unseren Roadtrip Richtung Frankreich gestartet. Mit dem Ziel ein bisschen was sehen und hoffentlich auch die eine oder andere Welle zu erwischen. Mit an Board auf dieser Reise war auch das erste Mal das Garmin CamperVan Navigationssystem. Als kleine Unterstützung auf unserer Route vom Norden bis in den Süden Frankreichs um ja auch wirklich die schönsten Orte mitzunehmen.

Garmin CamperVan Navigationssystem

In Frankreich hatten wir die Möglichkeit das neue Navigationssystem von Garmin auf Herz und Nieren zu testen. Die Reise war ja so eigentlich gar nicht geplant und deshalb hatten wir auch nicht wirklich eine genaue Route. Doch wie sagt man so schön, Spontanität ist der beste Plan. 

 

  • Das Navi war uns zwischendurch bei der Routenplanung, wenn wir nicht genau wussten wo es als nächstes hingehen soll eine große Hilfe. Einfach das Ziel eingeben und schauen was sonst noch so spannendes auf der Route liegt.
  • Das Navi besitzt ein 6,96“ großes helles hochauflösendes Display mit Touchscreen. Damit man alle wichtigen Infos auch ohne Probleme ablesen kann. 
  • Italien? Frankreich? Norwegen, oder doch Griechenland? Kein Problem das Navi hat Karten von ganz Europa. Außerdem besteht die Möglichkeit auch weitere Kontinente/ Regionen im Garmin Online Shop zu erwerben. 
  • Mit der Trendy Places Funktion findet man die schönsten Stopps entlang der eigenen Route
  • Der vorinstallierte MICHELIN Green Guide gibt dir die wichtigsten Infos zu bestimmten Stopps und sagt dir ob sich ein Besuch lohnt. 
  • Auch die Tripadvisor Integration ist sehr praktisch, um die Bewertungen von Restaurants & Sehenswürdigkeiten zu checken. 
  • Mit der Roadtrip Funktion kann man seine komplette Route planen und auch alle Zwischenstopps hinzufügen. Sieht hier aber auch, was es sonst noch so spannendes auf dem Weg zum Ziel zu entdecken gibt. Man bestimmt ganz alleine wie abwechslungsreich die Route sein soll.
  • Dank des integrierte DAB-Empfänger enthält man automatische Verkehrsinformationen. Wenn man das Gerät mit der Garmin Drive App koppelt, ist es möglich zahlreiche zusätzliche Echtzeitdienste zu nutzen. Z.B. Live Traffic Verkehrsinfos und erweiterte Wetterdaten. So kann man Verkehrsbehinderungen vermeiden und sich so wieder Zeit sparen.
  • Es gibt außerdem verschiedene vorinstallierte Verzeichnisse, die super hilfreich sind, Camping- und Übernachtungsplätze zu finden. 
  • Auch sehr hilfreich ist die Suche nach Frisch und Abwasserplätzen was beim Camping doch ein sehr wichtiger Punkt ist. 
  • Außerdem kann man die BC40 Rückfahrkamera von Garmin mit dem Navi koppeln. So sieht man im Rückwärtsgang auf dem Bildschirm des Navis, was sich hinter dem Van versteht und kann so eventuell auch den einen oder anderen Kratzer vermeiden. 

Fazit: 

Nachdem wir das Navi in Frankreich auf Herz und Nieren getestet haben, können wir sagen, es darf auch auf unseren nächsten Reisen wieder mit an Board. Es war wirklich super praktisch die Route direkt auf dem Display zu sehen, anstatt ständig am Handy herumzudrücken. Denn sind wir uns mal ehrlich das Handy hat während der Fahrt einfach nichts in der Hand zu suchen. Außerdem spart man so auch noch Datenvolumen, was für uns doch auch ein wichtiger Punkt ist, besonders im Ausland. Die Bedienung des Navis ist super easy und ich finde es sehr praktisch, dass es neben der normalen Routenplanung auch die Möglichkeit gibt, nach Campingplätzen oder Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke zu suchen. So habe wir in Frankreich das eine oder andere schöne Örtchen entdeckt, wo wir so wahrscheinlich gar nicht stehen geblieben wären. Auch der Vergleich und die Bewertung von Campingplätzen war super hilfreich um den perfekten Schlafplatz zu finden.

 

Unsere Frankreich Tipps - Von der Bretagne bis in die Provence ​

– Ein Besuch auf Le Mont Saint Michel

Nicht umsonst wieder dieses verzauberte Plätzchen Frankreichs so gut besucht. Der Mont Saint Michel gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten und ja, ein Halt hier zahlt sich auf jeden Fall aus. Der Klosterberg schaut schon von weitem unglaublich imposant aus und wenn man durch das Innere spaziert, fühlt man sich in eine andere Zeit zurück versetzt. Was aber so besonders an dieser Bucht ist, sind die extremen Gehzeiten. Wenn man einen Besuch schon im Vorhinein plant, kann man hier sogar beobachten wie der Klosterberg langsam zu einer Insel wird. 

 

– Surfing France – Atlantic Coast 

Allen Wasserratten und Brettsport Fans kann ich nur empfehlen sich auch mal ein Brett zu schnappen und ein paar Wellen zu reiten. An der Küste gibt es echt unheimlich viele coole Surfspots für jedes Level.  Mir persönlich hat es weiter nördlich in der Bretagne sehr gut gefallen, doch umso weiter südlicher man kommt, umso wärmer wird das Meer. Sprich, man kann den langen Wetsuit gegen etwas Sommerlicheres tauschen. Vor allem für Anfänger würde ich die Gegend um Biarritz empfehlen, da man hier auch ganz gut die Möglichkeit hat sich Bretter auszuleihen oder einen Kurs zu buchen. 

 

– Die Weingegend rund um Bordeaux 

Allen Weinliebhabern kann ich das Hinterland rund um Bordeaux sehr ans Herz legen. Nicht nur die Landschaft ist unheimlich schön, sondern hier findet man ein Weingut neben dem anderen und ein Stopp bei einem Chateau mit einer Führung oder Weinverkostung zahlt sich auf jeden Fall aus. Wir haben das Chateau Le Crocs besucht und waren sehr beeindruckt von dem Anwesen und dem wunderschönen Steinschloss das umgeben von Weinfeldern in seiner Pracht da stand. 

 

 

Outletshopping & Strolling through Hossegor

Ich bin ja ein großer Fan davon auf Reisen auch gerne mal shoppen zu gehen, um das eine oder andere Andenken mit nachhause zu nehmen. Mir persönlich hat hier Hossegor sehr gut gefallen, denn es gibt hier neben all den bekannten Surfmarken auch  einfach super süße kleine Shops. Außerdem kann man in Hossegor auch super gut essen und wir haben gleich zwei Mal bei Le Mango Tree vorbeigeschaut. Wer gerne auf Schnäppchenjagd gehen möchte, sollte auf jeden Fall das Surfer Outlet bei Hossegor nicht auslassen.

 

Il de Re – die weiße Salzinsel 

Die kleine süße Ferieninsel haben wir zwar nur für einen Tag besucht, aber hier kann man auf jeden Fall auch länger Verweilen und so einiges Entdecken. Die Insel ist auch als die weiße Insel bekannt und hat wunderschöne lange Sandstrände und kleine Dörfer die zum Flanieren und Treiben lassen einladen. Das Tolle ist, die Insel ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden. 

 

Essen gehen & Sunset in Guethary 

An unserem letzten Abend an der Westküste haben wir noch einen Tipp bekommen und sind nach Guethary gefahren. 

Ein wunderschöner kleiner Ort, der wirklich ein Besuch wert ist. Super Entspannt, schöner Sonnenuntergang und richtig gut Fisch essen kann man hier. Das Restaurant Heteroclito ist der perfekte Ort um einen schönen Tag mit gutem Essen, leckerem Wein und traumhaft schönen Blick auf das Meer ausklingen zu lassen. Reservieren ist hier auf jeden Fall von Vorteil, da das Restaurant sehr gut besucht ist. 

 

Treiben lassen in Biarritz

Ich muss gestehen diese Stadt hatte ich vor unserer Reise so gar nicht am Schirm. Als wir dann aus dem Auto stiegen war ich irgendwie sofort begeistert. Überall Menschen mit Surfboards, die entspannt Richtung Strand spazieren um noch die eine oder andere Welle zu catchen, super coole Shops, kleine süße Gassen und leckere Restraurants. Ich bin normal eher nicht so der Städtefan, weil dort doch immer viel los ist, aber Biarritz hat einen ganz speziellen Flair und ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Wir sind einmal an der Küste entlang spaziert und haben uns dann einfach treiben lassen. Sehr lecker gespeist haben wir im Le Tandem und bei Yogolicious gibt es richtig leckeres veganes Eis. 

 

Surfervibes in Contis Plague aufsaugen 

Wem Biarritz zu groß ist, dem kann ich Contis Plague sehr empfehlen. Ein wirklich super süßer, sehr kleiner Surferort der zum Verweilen einlädt. Hier gibt es bewachte Stellplätze aber auch Campingplätze nicht weit vom Strand entfernt und ein Abstecher in den Ort zum Essen zahlt sich auf jeden Fall auf. Am Abend unbedingt den Sonnenuntergang am Strand genießen.

 

Dune de Pyla – Die größte Wanderdüne Europas 

Die größte Wanderdüne Europas ist auf jeden Fall ein Besuch wert und ich kann euch auf jeden Fall empfehlen, zum Sonnenuntergang rauf zu wandern. Man fühlt sich hier irgendwie wie in einer anderen Welt. Rundherum nur Sand und vor einem geht die Sonne im Meer unter. Sehr lustig ist es übrigens auch die Düne runter zu laufen. 

 

Martigues  – Das Venedig Frankreichs 

Am Weg Richtung Heimat haben wir noch einen kurzen Zwischenstopp in Martigues eingelegt und sind durch die kleinen Gassen geschlendert. Ein wunderschöner kleiner Ort der zum Flanieren einlädt und irgendwie sofort an Italien bzw. Venedig erinnert. 

Auch am kleinen Markt im Zentrum mussten wir zuschlagen und uns mit frischem Gemüse und Obst eindecken. 

 

Lac de Saint Croxe & Verdon Schlucht

Dieser See stand eigentlich gar nicht auf unserem Plan, aber wir mussten beim Vorbeifahren einfach halten. Ein wirklich wunderschöner großer Stausee, der zum Abkühlen einlädt. Auch sehr oft empfohlen wurde uns der Verdon Naturpark mit der dazugehörigen Schlucht. Wir haben nur einen kleinen Blick erhascht, aber wären am Liebsten noch ein bisschen hier geblieben, wenn es die Zeit zugelassen hätte. 

 

Die Lavendelfelder in der Provence bestaunen – Valensole 

Wenn man schon zur Blütezeit durch die Provence fährt, sollte man unbedingt die wunderschönen Lavendelfelder besuchen. Es ist wirklich unglaublich wenn man durch die Gegend fährt und links und rechts alles lila blüht. Ganz zu schweigen von dem angenehmen Duft. Es war wirklich wunderschön anzusehen und man kann die Lavendelfelder auch wirklich nicht übersehen, denn es ist wirklich alles voll. Wichtig ist hier nur, solltet ihr Fotos machen, geht mit Respekt mit der Natur und den Menschen um. Niemand sieht gerne wenn man die Pflanzen zertrampelt, Müll liegen lässt oder sonst was. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist auch einfach Fragen immer eine gute Option. Sehr nett ist auch der Ort Valensole, wo man von Lavendelhonig, bis Öl, Shampoo, Duschgel, Parfum wirklich alles bekommt. 

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3 Kommentare

Winfried 17/08/2021 - 9:30 AM

Ein seht schön geschriebener Beitrag.
Großen Respekt an die Art zu schreiben. Es macht es für den Leser sehr angenehm.
Tolle Foto. Man möchte glatt selbst ins Auto und losfahren.

Vielen Dank für das Teilen deiner Erlebnissen.

Viele Grüße
Winfried

Antworten
steffi 31/08/2021 - 8:41 AM

Wunderschöner Beitrag. Wie schön es dort überall aussieht. Danke für die tollen Fotos & Eindrücke. Liebe Grüße
Steffi

Antworten
Anne 18/09/2021 - 4:25 PM

Nicht schlecht, Respekt und wunderschön, ist doch as anderes als mein Nordseeurlaub ;-)))

Antworten

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