garmin fenix 6s vs. venu

von Nina

Ich sag’s euch wie’s ist, ohne Smartwatch geht’s mittlerweile gar nicht mehr. Wenn ich sie mal kurz nicht oben habe, fühlt es sich an als würde irgendetwas fehlen . Ich habe mich im letzten Jahr echt wieder so sehr an das Tragen einer Uhr gewöhnt und es ist lustig wie sich mein Nutzungsverhalten hier verändert hat. Normale Uhren hatte ich, wenn eher nur als Accessoires oben und mit anderen Smartwatches bin ich nie zu 100% warm geworden. Ich war anfangs zwar immer sehr begeistert, aber irgendwas hat mir immer gefehlt und nach wenigen Wochen hat die Euphorie abgenommen. Entweder die Uhr hatte alle möglichen Funktionen für meine sportlichen Aktivitäten, war mir aber vom Look her zu groß bzw. sportlich oder sie war super stylisch, aber die Funktionen noch sehr eingeschränkt. 
Deshalb bin ich unheimlich froh, dass sich da so einiges getan hat und ich mittlerweile die für mich perfekte Uhr gefunden habe. Letztes Jahr im Herbst ist bei mir die Garmin Fenix 6s eingezogen und es war einfach Liebe auf den ersten Blick. Die Uhr verlässt mein Handgelenk wirklich nur, wenn ich sie aufladen muss. Sonst begleitet sie mich überall hin.
Da die Fenix aber doch eher der Ferrari unter den Uhren ist, habe ich die letzten Wochen zusätzlich noch die neue 
Garmin Venu getestet um euch eine günstigere Alternative vorstellen zu können. Es fällt mir zwar sehr schwer die Uhren wirklich miteinander zu vergleichen, aber ich habe mir gedacht, ich stelle euch die zwei unterschiedlichen Modelle einfach vor und verrate euch wofür ich welche Uhr verwendet habe. 

Garmin VENU

Die Garmin Venu würde ich als die perfekte Alltagsuhr für den Freizeitsportler beschreiben. Eine sehr leichte Uhr mit elegantem Design, die vor allem durch ihr tolles Farbdisplay besticht. Ich muss gestehen, ich war im ersten Moment ziemlich geflasht von den tollen Farben. Ja und nicht nur dass die Uhr richtig schön aussieht, sie kann auch wirklich einiges. Ich bin immer noch total begeistert, was in so ein kleines Gerät alles reinpasst. 

 

Vor allem finde ich es toll, was man nicht alles neben den ganzen Sporteinheiten tracken kann. So hat die Uhr, neben den klassischen Funktionen wie Schritt – und Kalorienzähler, auch eine integrierte Schlafanalyse und man sieht hier ganz genau aufgelistet wann man in welcher Schlafphase war. Neben dem Schlaf ermittelt die Uhr auch dein Stresslevel und erinnert dich auch, wenn dieses zu hoch ist. Was mich persönlich sehr begeistert hat, denn selber hat man das doch nie so im Auge, dass man vielleicht einen Gang zurückschalten sollte.  Die Uhr erinnert einem nicht nur an das Stresslevel, sondern schlägt einem auch eine kurze Atemübung vor. So lege ich zwischendurch immer mal wieder 5 Minuten ein und konzentriere mich nur auf den Atem.

Eine weitere Funktion, die ich unheimlich praktisch finde und wirklich regelmässig nutze ist der Menstruationstracker – der ist wirklich grandios. Man kann nicht nur seine Menstruation, sondern auch seine Stimmung, bzw. Beschwerden eintragen und man bekommt immer angepasst ganz nützliche Tipps und sieht auf einem Blick am Handgelenk in welcher Phase des Zyklus man gerade ist. Außerdem erinnert einem die Uhr auch daran, wenn die nächste Menstruation ansteht.

Neben diesen alltäglichen Spielereien ist die Uhr aber auch der perfekte Begleiter für den Sport – von Workouts im Gym oder Zuhause, Laufen, Radfahren, Yoga, Schwimmen kann man wirklich alles tracken. Auf der Garmin Venu sind 20 Sportprofile vorinstalliert und mit nur wenigen Klicks kann man einfach loslegen. Ich habe mit der Garmin Venu sowohl meine Läufe, meine kleinen Radtouren aber auch meine Workouts getrackt und das hat immer ganz easy, ohne Probleme geklappt. Ein großer Fan bin ich übrigens auch vom Garmin Coach mit dem man sich mittels Garmin Connect App einen eigenen Trainingsplan zusammenstellen kann. Dieser passt sich auch immer, je nach Trainingsfortschritt an und mich persönlich motiviert das beim Laufen sehr.  
Man kann sich übrigens auch externe Apps wie zum Beispiel einen HIT Tracker auf die Uhr laden. 

Ein weiterer Pluspunkt ist für mich die Musikfunktion, denn so kann man sein Handy beim Sport ganz einfach mal zur Seite legen oder sogar zuhause lassen.  Man verbindet die Uhr ganz einfach mit Spotify. Deezer oder Amazon Music und lädt sich einfach die gewünschte Playlist auf die Uhr. Dann muss man nur noch seine Bluetooth Kopfhörer verbinden und schon kann es losgehen. Wenn man keinen Premium-Account bei einen der drei Anbieter hat, kann man auch ganz normal Musikfiles auf die Uhr laden.  

Eine wichtige Sache, die wahrscheinlich viele interessiert ist, wie gut ist der Akku wirklich. Ich war eigentlich sehr zufrieden mit der Akku-Laufzeit und wenn man nicht durchgehend die Musik laufen hat und Sport macht, kommt man mit dem Akku schon gut 4 oder 5 Tage aus. Natürlich braucht die Venu auf Grund des guten Displays etwas mehr Akku.
Was mich aber sehr überrascht hat ist das Laden. Innerhalb kürzester Zeit ist der Akku wieder voll. 

Es gab nur eine einzige Sache mit der ich nicht zu 100% warm geworden bin und das ist der Touchscreen. Ich glaube aber dass es einerseits daran liegt, dass ich davor immer meine Garmin Fenix 6s getragen habe und deshalb nicht so recht damit umgehen konnte. Ja und andererseits ist das einfach Geschmackssache und ich würde das jetzt nicht als Minuspunkt sehen, denn so ein Touchdisplay kann auch seine Vorteile haben. Ich persönlich bin einfach eher ein Fan von den klassischen Knöpfen.

Hard Facts Garmin Venu

– Touchscreen

– 1,2 ZollAMOLED Farbdisplay 

– 20 vorinstallierte Sportapps

– Batterielaufzeit bis zu 5 Tage 

– 5 Meter Wasserdicht

– Herzfrequenzmessung am Handgelenk

– Musikwiedergabe

– Garmin Pay

Garmin FENIX 6s

Die Garmin Fenix 6s ist für mich das perfekte Allroundtalent, die vor allem das Herz von Outdoorsportlern höher schlagen lässt. Als ich mich letztes Jahr informiert habe welche Uhr denn am besten zu mir passt, ist mir natürlich gleich die Fenix 6s ins Auge gesprungen. Mein erster Gedanke war aber eher, brauche ich wirklich eine so hochpreisige Uhr mit so vielen Funktionen? 

Als die Uhr dann im November letztendlich bei mir eingezogen ist, war ich wirklich hin und weg. Es war Liebe auf den ersten Blick und ich wusste diese Uhr wird mein Handgelenk nicht mehr verlassen. Zu Beginn musste ich mich mal einlesen und alles nach meinen Wünschen einrichten. Ich war auf der einen Seite begeistert auf der anderen Seite überfordert mit den ganzen Funktionen. Mittlerweile sind aber einige Dinge dabei die ich unglaublich feiere und nicht mehr missen möchte. Ja die Garmin Fenix6s ist wirklich der Ferrari unter den Uhren, aber sie hat mich bis jetzt noch nie enttäuscht. 

Auch die Garmin Fenix 6s hat die klassischen Funktionen wie, Schritt- & Kalorienzähler, Menstruationstracker, Body Batterie Messung, Aufzeichnung des Wasserkonsums, Musikwiedergabe, den Garmin Coach und Garmin Pay – Also kurz gesagt, sie kann eigentlich all das was die Garmin Venu auch kann, nur dass sie zusätzlich noch einen Fokus auf Outdoorsportarten legt. So ist sie der perfekte Begleiter für Skitouren, Bergsteigen, Wandern oder auch Trailrunning. Die Uhr hat vorinstallierte Skikarten und man kann sich auch Wanderrouten auf die Uhr laden und sich von A nach B navigieren lassen.  Wenn ich jetzt auf alle Funktionen hier eingehen würde, sprengt das diesen Blogpost, aus diesem Grund fasse ich euch kurz meine persönlichen Highlights zusammen. 

Da ich doch sehr viel in den Bergen unterwegs und viel Wandern bin, war ich sehr happy darüber, dass die Uhr auch ein Höhenprofil anlegt und man somit gut sieht, wieviele Höhenmeter man bei einer Wanderung so zurücklegt. Das hat mir früher bei den Uhren die ich getestet habe nämlich immer gefehlt. Außerdem kann man sich auch Wanderrouten auf die Uhr laden

Super praktisch ist auch die Navigationsfunktion, weil man damit auch mittels Garmin Connect App ganz einfach und schnell Laufstrecken erstellen kann. Man gibt hier einfach die gewünschte Distanz an und in welche Richtung man laufen möchte und schon wird eine passende Laufstrecke erstellt. Finde ich persönlich sehr hilfreich wenn man längere Strecken laufen möchte, denn ich persönlich bin dann meistens überfragt wo ich laufen soll. 

Wenn wir schon beim Thema Laufen sind, bleiben wir vorerst dabei. Die Garmin Fenix 6s hat auch eine sogenannte Pace-Pro Technologie. Die Uhr empfiehlt dir eine passende Pace und berücksichtig dabei die Strecke. Somit weiß man gleich ob am zu schnell oder zu langsam unterwegs ist. Da ich doch immer gerne zu schnell unterwegs und dann aus der Puste bin, ist dieser Richtwert sehr hilfreich und so kann ich mir meine Kräfte einfach besser einteilen. 

Eine weitere Funktion die ich feiere ist, die Funktion „zurück zum Start“. Hier navigiert mich die Uhr einfach wieder zu meinem Ausgangspunkt. Was vor allem für Menschen ohne Orientierungssinn, wie ich einer bin von Vorteil ist.  So kann man auch einfach mal loslaufen und sich dann wieder ohne Probleme zurück navigieren lassen. 

 

Der Akku der Fenix ist unglaublich und ich bin immer noch sehr begeistert. Wie auch bei der Venu ist die Uhr innerhalb kürzester Zeit wieder geladen, doch zusätzlich hält der Akku nochmal um einiges länger und ich stecke sie wenn es gut kommt höchstens einmal die Woche an. Ich bin immer überrascht, wenn ich zwischendurch mal wieder einen Blick darauf werfe um den Akkustand zu checken und er immer noch ausreicht. Also das ist wirklich ein riesen Plus Punkt. Zusätzlich gibt es auch noch einen Expeditionsmodus bzw. auch einen Stromsparmodus – hier hält der Akku dann gleich nochmal länger. 

Die Garmin Fenix gibt es übrigens auch in drei unterschiedlichen Größen und zwar eine groß X, Variante, die Standard-Größe und die kleine S-Variante, die ich besitze. Außerdem kann man zwischen normalen oder Saphierglas wählen. Zweitere Variante ist zwar noch eine Spur teurer, aber sie ist somit noch robuster, was vor allem für Outdoorsportler ein Vorteil ist. 

Ja und wenn man mal ein bisschen Abwechslung möchte, wechselt man ganz einfach und Schnell die Bänder. Hier kann man zwischen Silikon, Leder und Nylon wählen. 

Hard Facts – Garmin Fenix 6s

– Edelstahl oder Titan 

– Herzfrequenzmessung und Pulse Ox Sensor am Handgelenk

– Akkulaufzeit bis zu 9 Tage 

– 10 Meter wasserdicht

– Outdoorfokus 

–  Navigation & Kartenfunktion

– Musikwiedergabe 

– Garmin Pay

Sollten euch irgendwelche speziellen Infos bzgl. der zwei Modelle fehlen, findet ihr hier noch einen ganz genauen Vergleich der Gamin Fenix6s und der Garmin Venu. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich wirklich beide Uhren ganz toll finde. Auch wenn ich mich immer und immer wieder für die Garmin Fenix6s entscheiden würde. Was aber natürlich auch damit zu tun hat, dass ich unheimlich viel draußen und in den Bergen unterwegs bin. In diesem Bereich hat die Fenix einfach nochmal mehr Funktionen und die Nase vorne. Für jemanden, der aber einfach auf der Suche nach einer guten Smartwatch ist, die Schritte, Schlaf & Co trackt und mit der man seine alltäglichen Sportarten aufzeichnen kann, wird auch mit der Venu schon den perfekten Begleiter gefunden haben. 

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3 Kommentare

Laura 18/05/2020 - 8:54 PM

Toller Beitrag. Auf sowas warte ich ja schon lange :)
Besitzt du denn ein iPhone? Hast du hier schonmal irgendwelche Probleme bei der Synchronisation feststellen können?

Antworten
Nina 26/05/2020 - 2:20 PM

Hallo Laura,

ja ich besitze ein Iphone und nein da gab es noch nie irgendwelche Probleme :)

Antworten
Alex 18/05/2020 - 10:01 PM

der kam genau zur richtigen zeit, habe gerade eben beschlossen mich heute nach einer neuen uhr umzusehen – da kommt dein blogpost um die ecke – perfekt . denk dann wird es die venu und ich spare mir das weitere vergleichen :)

Antworten

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