Journaling – Wieso und was bringt mir das?

von Nina

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Im vergangenem Jahr habe ich mich dazu entschlossen mit einem Coaching zu beginnen um an mir selber zu arbeiten. Wer hier schon länger mitliest, wird vielleicht wissen, dass ich im 2019 doch sehr oft und viel an mir selber gezweifelt habe und so einiges aufzuarbeiten hatte. Ich wollte an mir arbeiten, raus aus meinen Tief und lernen mich gerne zu haben. Deshalb bin ich auch froh, dass ich seit dem letzten Jahr mit der lieben Simone zusammenarbeite. Die regelmässigen Sitzungen helfen mir unglaublich weiter und ich bin froh diesen Schritt gegangen zu sein. Um das Coaching soll es hier heute zwar nicht gehen, aber ohne Simone hätte ich damit wahrscheinlich gar nicht gestartet. Begonnen hat alles nämlich mit ihrem
wunderschönen Blossome Journal. Deshalb musste ich hier auch kurz ausholen.
Seit dem letzten Jahr ist das Thema Journaling also mal mehr und mal weniger präsent in meinem Alltag. Es gab Wochen da habe ich mich sehr intensiv damit auseinandergesetzt und dann gab es wieder Woche, da habe ich es einfach ganz sein lassen. Da ich aber gemerkt habe wie gut es mir damit geht, habe ich im Dezember dann beschlossen eine Routine daraus zu machen und es Morgens uns Abends zu integrieren. Es hilft mir meine Gedanken zu ordnen und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Anfangs hat es mich irgendwie Überwindung gekostet, doch mittlerweile gehört es einfach zu meiner täglichen Routine dazu und wenn ich es nicht machen würde, dann würde mir irgendetwas fehlen.

Doch was ist dieses Journaling eigentlich und vor allem was soll es mir bringen?

Journaling wird oft auch mit Tagebuch schreiben gleichgesetzt, was so nicht ganz stimmt. Man könnte auch sagen, es ist eher die erwachsene Version davon. Beim Tagebuchschreiben ist es ja doch so, dass man einfach los schreibt und frei reflektiert. Beim Journaling geht es auch darum seine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben, doch es ist etwas strukturierter.
Es ist meist so, dass man mit vorgefertigten Fragen arbeitet, welche einem helfen sollen seine Gedanken besser zu ordnen und diese in die richtige Richtung zu lenken. Diese Fragen helfen uns Antworten auf gewisse Dinge zu bekommen und sie helfen uns vor allem noch besser zu reflektieren. Das ehrliche reflektieren hat bei mir sehr viel bewirkt und ich habe das Gefühl, dass ich seitdem mit gewissen Situationen ganz anders umgehe. Es hat mir geholfen Dinge auch mal von einem anderen Standpunkt zu sehen und zu lernen Handlungen zu verstehen und an mir selber zu arbeiten. Das Aufschreiben meiner Gedanken und Gefühle, ganz altmodisch mit Stift und Papier, hat so einige positive Effekte auf mein Wohlbefinden. Das Schreiben hilft nicht nur seine Gedanken zu verarbeiten und zu ordnen, sondern wirklich auch beruhigend.

Ich habe in den letzten zwei Monaten mit einem einfachen Notizbuch gearbeitet. In dieses leere Heft habe ich mir jeden Tag meine Fragen aufgeschrieben und diese Morgens und Abends beantwortet. Die Fragen waren eigentlich fast immer die gleichen. Ich habe sie nur nach und nach angepasst und ein paar Fragen ausgetauscht. Hier habe ich Fragen gewählt die sich für mich persönlich gut anfühlen. Das gute an einem leeren Notizbuch ist, dass es keine Grenzen gibt und man was den Platz betrifft nicht eingeschränkt ist. Es gab bei mir zum Beispiel Tage, da habe ich Morgens und Abends meine Fragen beantwortet und dann hatte ich noch das Bedürfnis einfach loszuschreiben. Ich habe das Notizbuch sozusagen zum Journalen aber auch zum Tagebuch schreiben genutzt. Was ich eigentlich ganz schön fand. Da es mir auf Dauer, aber doch zu mühsam war, jeden Tag die gleichen Fragen zu schreiben, habe ich mir nun ein vorgefertigtes Journal zugelegt. Zusätzlich habe ich nun noch ein leeres Notizbuch, wo ich einfach nach Lust und Laune meine Gedanken niederschreibe.

Meine persönlichen Journaling-Fragen, die ich mir jeden Tag stelle.

Da ich die letzten Wochen immer wieder gefragt wurde, wie meine Journaling-Fragen so ausschauen und was ich da genau reinschreibe, habe ich mir gedacht ich schreibe euch diese inkl. Beispiel-Antworten zusammen Im Dezember und Januar habe ich diese Fragen täglich in mein Notizbuch geschrieben und beantwortet. Jetzt wo dieses Büchlein bereits voll ist, habe ich zu einem vorgefertigtem Journal gewechselt, da ich mir doch einiges an Zeit spare. Ich verwende hierzu momentan das Klarheit Journal, wobei mir da die Frage nach meiner Intention irgendwie ein bisschen fehlt. Ich finde die Variante mit dem Notizbuch persönlich ganz schön, weil man die Fragen einfach immer anpassen kann. Trotzdem möchte ich jetzt auch noch ein paar Journals ausprobieren, um die beste Lösung für mich zu finden.

Journaling Fragen – Morgen

  • Meine Intention des Tages

Ich bin glücklich, zufrieden und lasse mich auf das Leben ein; 

  • Ich bin heute dankar für… (5 Punkte)

Tobi der mich jeden Tag zum lachen bringt; den Muskelkater; das traumhafte Wetter; meine vier Wände; 

  • Ich mag an mir selbst. (3 Punkte)

Mein Lachen; meine kreative Ader; dass wenn ich mich über etwas richtig freue, immer laut jubel

  • Was kann ich mir heute gutes tun ?

eine heiße dusche nehmen; etwas leckeres kochen; 

  • Wie möchte ich mich heute fühlen?

stark, selbstbewusst, entspannt, geborgen

 

Journaling Fragen – Abends

  • Was habe ich heute beobachtet/gelernt?
  • Worauf bin ich heute stolz?
  • Worüber habe ich mich gefreut?

Journal Empfehlungen

Hier habe ich euch noch ein paar Journals zusammengesucht die es gibt. Die Auswahl ist wirklich riesig und am besten schaut ihr euch einfach an was euch am besten zusagt. Für das tägliche Journaling ist das Klarheit Journal oder das 6-Minuten Tagebuch auf jeden Fall nicht schlecht. Wer noch mehr in die Tiefe gehen und unterschiedliche Themen aufarbeiten möchte, dem kann ich das Blossome Journal von Simone wärmstens empfehlen. Hier befasst man sich jede Woche mit einem neuen Thema, beantwortet Fragen, gestaltet ein Vision Board und befasst sich mit seinen größte Wünschen. Es ist nicht nur wunderschön und sehr hochwertig produziert, sondern es macht auch wirklich großen Spaß damit zu arbeiten.

Meine Journaling Tipps

  • mach es zu deiner täglichen Routine
  • gebe dem Journaling die gleiche Priorität wie das Zähneputzen
  • lege dir dein Journal neben das Bett, damit du nicht vergisst
  • Eine kurze Meditation zu Beginn kann Wunder bewirken
  • Suche dir ein Plätzchen wo du dich für diese Zeit zurückziehen kannst
  • Mache es dir mit einer Tasse Tee und guter Musik bequem.
  • Ich ziehe davor gerne auch eine Karte und schreibe den Spruch in mein Journal

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8 Kommentare

Sandra 16/02/2020 - 11:52 AM

Ich liebe Journaling, nur hat das bei mir jedes Mal nicht mehr als 2 Monate gehalten leider.
Liebe Grüße, Sandra

Antworten
Nina 17/02/2020 - 1:36 PM

Einfach versuchen dranzubleiben :) Bei mir hat das auch gedauert und mittlerweile gehört es wie das Zähneputzen zu meinem Morgen dazu. Ja und wenn ich mal wirklich gar keine Lust hab dann lass ich es auch sein. Zwingen macht auch keinen Sinn :)

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Anna 17/02/2020 - 7:00 AM

Ich hatte das 6 Minuten Tagebuch für ein 3/4 Jahr in Verwendung, aber dann bewusst gelassen. Denn ich machte es zu wenig bewusst, die Achtsamkeit fehlte mir. Ich schreibe dafür schon seit Jahren Tagebuch, mal mehr mal weniger, nicht täglich, sondern wenn ich das Gefühl habe ich muss gewisse Dinge reflektieren und aufarbeiten. Interessant ist aber der Aspekt mit vorgefertigte Fragen um tiefer in die Analyse zu gehen. Ich werde mir die mal zu Herzen nehmen und vllt mal einbauen – die Idee ist nämlich sehr gut. Gefällt mir. LG Anna

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Nina 17/02/2020 - 1:35 PM

Das kenn ich, ich hab habe es anfangs auch einfach so gemacht, aber es ist schon wichtig, dass man sich ganz bewusst damit beschäftigt :)
Deshalb mache ich auch vorher immer ne kleine Meditation und/oder Yoga-Einheit, weil oft kommen mir da auch schon Gedanken und da fällt mir dann das schreiben danach viel einfacher :) Ja und wenn es mal gar nicht geht, dann lass ich es auch sein :)
Ja mit den Fragen find ich das persönlich echt super :)

Lg Nina

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Rebecca 17/02/2020 - 1:01 PM

Vielen Dank für die Einblicke in dein Journaling.
Wenn ich alleine bin, fällt mir das meistens relativ leicht mit meiner Morgenroutine. Aber sobald mein Partner mit in der gleichen Wohnung ist, bekomme ich das leider nicht so gut hin. Hast du hier vielleicht Tipps? Wie machst du das?

Antworten
Nina 17/02/2020 - 1:27 PM

Hallo Rebecca,

ich weiß ganz genau was du meinst :D Mir geht es da ganz genauso. Ich bin dann auch voll abgelenkt bzw. kann mich nicht zu 100% konzentrieren. Ich werd dann auch immer ganz unrund und hab es dann auch auch schon öfters sein lassen. Doch das ist ja auch blöd und irgendeine Lösung gibt es ja immer :)
Ich habe mittlerweile das Glück, dass ich am Morgen 2 Stunden wirklich für mich habe. Also wenn mein Freund zum Sport geht, versuche ich mit aufzustehen und die Zeit für mich zu nutzen.
Andere Möglichkeiten sind, sich in einem anderen Raum zurückziehen und das auch mit deinem Freund absprechen, dass du da einfach deine Ruhe brauchst, oder einfach vor ihm aufstehen. Mache ich auch manchmal, weil mir meine Morgenroutine wirklich heilig ist :D
Ja und wenns gar nicht anders geht, dann setzte ich mir Kopfhörer auf und versuche mich so abzukapseln.

Liebe Grüße
Nina

Antworten
Rebecca 18/02/2020 - 11:12 AM

Hallo Nina,

danke dir! Werde das mal ab März, wenn wir wieder zusammenwohnen, verstärkter angehen. Und du hast schon recht, irgendeine Möglichkeit gib es immer, wenn es einem wichtig ist und sich da abkapseln kann.

Wünsch dir noch einen schönen Tag!
Rebecca

Antworten
Andrea 17/02/2020 - 7:05 PM

Liebe Nina,

um ehrlich zu sein bin ich nicht eine der präsentesten Followers, zumal ich letztes Jahr auch nicht unbedingt das Beste hatte und sehr mit meinen Gedanken beschäftigt war…
So kam es, dass ich ab Mitte Oktober, für das restliche Jahr in den Krankenstand geschickt wurde.
In dieser Zeit entdeckte ich auf deiner Seite mal einen Beitrag der mich zu Valerie Husemann führte und die dann kurz darauf eine Journaling Challenge machte. Das war mein erster Versuch und ich bin dabei geblieben. Es ist so ein kraftvolles Tool um sich selbst viel bewusster zu werden und die schönen Dinge zu sehen. Vielen lieben Dank an dich, dass du mich da hingeführt hast.
Und lustigerweise bin ich durch Valerie dann auf Simone Stocker gekommen, von der ich heute das Blossome Journal bekam…so schließt sich wieder der Kreis 🙃

Das mit den Karten finde ich eine tolle Idee, das versuche ich mal.

Ich wünsche dir alles Liebe und Gute weiterhin und danke für diesen Beitrag.

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