Saftkur und Sport, geht das?

von Nina

Nach der Woche in Spanien wurde es mal wieder Zeit für eine Saftkur. Die vielen Tapas und vor allem das leckere Aioli haben sich bemerkbar gemacht und nach diesen Tagen der Völlerei, ist es gar nicht so einfach in die normale Routine zurückzufinden. Deshalb lege ich nach so einer Reise immer gerne ein paar Safttage ein, um meinem Körper eine kleine Pause zu gönnen und wieder zurück in meine gesunde Routine zu finden. Schon einige Male habe ich euch von meiner Saftkur mit Detox Delight erzählt, wie mir die Säfte so schmecken wieso ich es mache und wie es mir ergangen ist (HIER & HIER könnt ihr das nachlesen). Auch dieses Mal waren die Säfte wieder richtig lecker und auch die 5 Tage ist es mir sehr gut ergangen. Ab und zu hatte ich zwar Lust auf Essen, aber wirklich hunger hatte ich eigentlich nicht. Auch von Kopfschmerzen etc. wurde ich dieses Mal Gott sei Dank verschont. Eine Frage wurde mir während dieses Kur besonders oft gestellt und auf diese möchte ich auch heute in diesem Beitrag näher eingehen.

„Kann man während einer Saftkur auch wirklich Sport machen?“

Jein, eigentlich kann man diese Frage nicht mit ja und auch nicht mit nein beantworten, denn es kommt immer darauf an wie man sich fühlt. Bei meiner aller ersten Saftkur habe ich auch komplett auf Sport verzichtet, denn ich wollte meinen Körper erst einmal daran gewöhnen, zur Ruhe kommen lassen und wissen wie so eine Saftkur ist und wie es mir damit geht. Jeder Mensch reagiert anders auf so einen Kur und deshalb sollte man es auf jeden Fall vorher mal testen. Bei meiner zweiten Kur habe ich dann bereits probiert an wenigen Tagen ein bisschen Sport zu machen. Ich habe gemerkt, dass mein Körper trotzdem genügend Energie hat. Dieses Mal habe ich sogar an 4 von 5 Tagen Sport gemacht und mir ist es sehr gut damit gegangen. Es ist aber trotzdem sehr wichtig, dass man ein paar Dinge beachtet und deshalb möchte ich heute meine Erfahrungen mit euch teilen.

Vorbereitung ist alles

Die Vorbereitung auf so eine Saftkur ist einfach unheimlich wichtig, denn um so sanfter die Umstellung passiert, umso besser wird es euch gehen. Am besten versucht man schon 2 Tage vor der Kur auf tierische Produkte, Kaffee und Alkohol zu verzichten und auch Salz und Zucker zu reduzieren. Ich habe schon einige Male ein Juice Cleanse eingelegt und wenn ich mich darauf vorbereitet habe ist es mir einfach viel besser gegangen als ohne Vorbereitung. Der Körper muss sich nicht erst daran gewöhnen und man hat von Anfang an schon genügend Energie um vielleicht sogar eine kleine Sporteinheit zu machen.

Viel Wasser trinken

Das A und O bei einer Saftkur ist das Wasser trinken. Ich muss ganz ehrlich gestehen auch ich tue mir bei diesem Punkt unheimlich schwer und muss mich immer zum Wasser trinken zwingen. Man trinkt pro Tag zwar 3 Liter Saft, jedoch ersetzt dieser das Wasser nicht und dem Körper fehlt einfach die nötige Flüssigkeit. An einem der 5 Tage habe ich komplett darauf vergessen und mein Körper hat an diesem Tag auch gestreikt und ich habe mich nicht wirklich gut gefühlt. Wenn ihr genügend trinkt, dann werdet ihr sehen, dass ihr euch viel besser fühlt, auch wenn ihr alle paar Minuten aufs Klo rennen müsst.

Eine zusätzliche Nussmilch sorgt für mehr Energie

Da ich doch sehr viel Sport macht, habe ich von Juice Delight dieses Mal eine zusätzliche Nussmilch pro Tag zugeschickt bekommen, damit ich auch genügend Proteine zu mir nehme. Abgesehen davon dass die Nussmilch immer mein Highlight ist, war sie an einigen Tagen wirklich super und haben mir zusätzlich Energie gegeben. Ich habe die zusätzliche Nussmilch zwar nicht jeden Tag gebraucht, aber an den Tagen an denen ich besonders intensiv trainiert habe, hat mir die Nussmilch das Leben gerettet, denn da hatte ich dann doch etwas Hunger bzw. habe gemerkt dass ich ausgelaugt bin. Ihr müsst euch natürlich nicht extra eine zusätzliche Nussmilch bestellen, sondern könnt auch ein paar Nüsse zwischendurch naschen, wenn ihr es unbedingt braucht.

Genügend Schlaf

Man hört immer wieder das genügend Schlaf unheimlich wichtig ist und während einer Saftkur ist das noch wichtiger als sonst, vor allem wenn man auch Sport machen will. Der Körper läuft in dieser Zeit nicht 100% auf Hochtouren und wenn ihr dann auch noch zu wenig schlaft, dann kann man sich natürlich nicht fit fühlen. Ich habe darauf geachtet, dass ich wirklich meine 8 Stunden pro Nacht habe. Außerdem habe ich an einem Tag nach dem Sport sogar einen Mittagsschlaf eingelegt – Damit man sowas machen kann ist es ganz praktisch wenn man die Saftkur übers Wochenende macht, so kann man sich zwischendurch auch wirklich ausruhen.

Hört auf euren Körper-Nicht übertreiben

Der wichtigste Punkt zum Schluss, denn es ist unglaublich wichtig, dass ihr auf euren Körper hört. Wenn ihr das Gefühl habt, dass euer Körper geschwächt ist, dann macht nur eine kleine Yoga Einheit oder lasst es ganz bleiben. Jeder Mensch reagiert auf so eine Kur anders und es ist ja auch nicht 100% notwendig in dieser Zeit Sport zu machen. Ich mache ja doch sehr viel Sport und das auch fast täglich und ich glaube deshalb tue ich mir da auch etwas leichter, weil es mein Körper gewohnt ist. Habt ihr während der Kur das Gefühl ihr braucht die Ruhe, dann gönnt euch diese Zeit auch Sport könnt ihr danach immer noch machen. Wenn ihr euch aber fit genug fühlt, dann fangt langsam an, denn zu viel Sport ist auch nicht gut und da spreche ich aus Erfahrung. Ich habe alle möglichen Sportarten während meiner Saftkur probiert, sogar Crossfit war ich, aber  die Spinning Stunde im Fitnesscenter hat mich zum Beispiel an meine Grenzen gebracht und danach habe ich richtig gemerkt, dass mein Körper eine Pause braucht. Macht lieber nicht zu anstrengende und kürzere Workouts (wie zum Beispiel die Plan Challenge) und überanstrengt euch nicht.

Auch dieses Mal war die Kur wieder ein voller Erfolg und ich habe danach wieder begonnen brav gesund zu essen. Irgendwie fällt es einem nach so ein paar Safttagen immer viel leichter, aber ich glaube das hat auch damit zu tun, dass man sich einfach unheimlich auf etwas zu essen freut.
Mit dem Code „Nina“ bekommt ihr übrigens noch bis zum 31.7 (spätester Starttermin 4.8) 10% auf eure Bestellung. Vielen Dank an dieser Stelle an Detox Delight für den Code und die Saftkur.

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12 Kommentare

Melissa 23/07/2016 - 10:59 PM

Hey Nina,
ich liebäugel schon länger mit einer Saftkur… ist der Rabatt wohl auch für Deutschland gültig?! :)
Liebe Grüße, Melissa
von http://mylivingspree.blogspot.de/

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Nina 23/07/2016 - 11:00 PM

Ja der Code ist auch für Deutschland gültig :)

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Melissa 23/07/2016 - 11:09 PM

Supi :)

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Kathi 23/07/2016 - 11:59 PM

Schöner Beitrag <3 Ich habe auch gerade eine Saftkur absolviert und hab mich auch die Tage über super gefühlt. Ich konnte jeden Morgen ein kleines 20-minütiges HIIT Workouts einlegen. Aber du hast schon Recht, jeder muss da auf seinen eigenen Körper hören und lieber mal einen Gang zurück schalten.

Liebst Kathi
http://www.meetthehappygirl.com

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FashionqueensDiary 24/07/2016 - 9:56 AM

Interessanter Beitrag! Ich mache seit gestern eine Suppen-Kur. Selbstgemachte Gemüsesuppe und sonst nichts für insgesamt 4 Tage. Mache ich öfter im Jahr und tut mir unheimlich gut, aber da habe ich auch dieses „Kau-Gefühl“ :-D Und auch beim Sport merke ich da tatsächlich keinen Unterschied. Und trotzdem würde mich eine reine Saftkur schon reizen…

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Conny 24/07/2016 - 11:41 AM

Ich frage mich immer: sind diese Saftkuren nicht eigentlich nur ein Ausdruck unserer Konsumgesellschaft, in der wir nur allzu gern auf Marketing hereinfallen? Das ist überhaupt keine Kritik an deinem Artikel, denn ich liebäugle auch schon lange mit einer Saftkur – an mir geht also der Trend auch nicht vorbei. Ich denke nur manchmal, kann man das nicht auch billiger haben? Indem man sich zB selbst Smoothies mixt? Oder leichte Salate isst? Im Grunde zeigt der Körper einem nach so Urlaubswochen doch von selbst (durch weniger Hunger), was er grad braucht. Ich bin da echt hin und hergerissen.

Viele Grüße
Conny

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Nina 24/07/2016 - 12:51 PM

Hallo Conny, das ist eine gute Frage und ich verstehe deine Bedenken. Klar geht es auch billiger und man kann auch mit Salate usw wieder in die normale Routine gelangen. Dafür braucht es nicht unbedingt eine Saftkur :) Bei mir ist es nur so, dass ich meistens nicht weniger Hunger habe haha :D Da lege ich lieber ein paar Safttage ein, weil mir 1. die Säfte gut schmecken und es mir auch viel Spaß macht (auch wenns vielleicht komisch klingt)
Außerdem finde ich es super, dass ich mir dann 1. 5 Tage nicht überlegen muss was ich esse bzw. kochen muss 2. keine Arbeit habe und 3. trotzdem auf meinen Tagesbedarf an Kalorien komme :) Die Säfte sind ja alle kaltgepresst (was man selber nur schwer machen kann, weil man ne bestimmte Maschine braucht) und es wird darauf geachtet, dass der Körper alle Nährwerte bekommt und man eben nicht zu wenig zu sich nimmt. Klar kann man sowas auch selber machen, aber da braucht man Unmengen an Obst und Gemüse, viel Wissen und ne Sauerei ist es auch. – Hat bei mir sicher auch viel mit Gemütlichkeit zu tun hihi :D)

Liebe Grüße
Nina

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Isabelle 08/08/2019 - 11:28 AM

Danke für den Beitrag! Ich mag deine Art des Schreibens und deine Bilder!

Ich bin im Moment selbst mitten in einer diy-Saftkur, die von einer Ernährungsberaterin ausgearbeitet wurde. Ich hab sie Online gefunden. 5 Tage kosten mich im Schnitt 60 Euro an Lebensmitteln, den Entsafter habe ich schon länger und am Ende des Tages trinke ich auch immer eine Nussmilch (selbstgemacht, ist im Preis oben mit drin).

Ich finde den Aufwand übersichtlich und auch das Chaos, das ich veranstalte. Alle schmutzigen Teile des Entsafters sind spülmaschinenfest. Das erleichtert das Ganze. Ich würde um ehrlich zu sein vielleicht auch eine fertige Saftkur nehmen, wenn ich nicht zu geizig wäre. :) Mein Mann macht mit, da muss man immer die doppelten Kosten rechnen.

Ich bereite morgens die Säfte für die Zeit, bis ich nach Hause komme, vor, gebe etwas Zitronensaft und ein paar Tropfen gutes Öl dazu und werfe alles in die Spülmaschine. Wenn ich nach Hause komme sind die Sachen sauber, dann mache ich noch einen Saft, alles in die Spülmaschine für den nächsten Morgen und abends trinke ich dann noch die Nussmilch. Einkaufen gehe ich sowieso, darum ist das auch kein Mehraufwand.

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L♥ebe was ist 24/07/2016 - 1:36 PM

ein super guter und informativer Beitrag liebe Nina!
ich denke auch, dass es gut ist sich während einer Saftkur moderat sportlich zu betätigen, das hält ja schließlich auch den Kreislauf in Schwung. man sollte es aber wohl nicht übertreiben!
den Tipp mit der Nussmilch finde ich übrigens gut. sicher ein super Energieliferant :)

❤ Tina
https://liebewasist.wordpress.com/
https://www.instagram.com/liebewasist/

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Valerie 24/07/2016 - 2:06 PM

Hi liebe Nina, ich mache übernächste Woche auch eine green juice 5-tages Kur mit detox Delight und dein Artikel kommt daher gerade recht. Wirklich toll dass du an 4 von 5 Tagen Sport machen konntest. Ich hoffe mir wird es auch so gehen aber wie du schon sagst, das wichtigste ist dass man auf seinen Körper hört und es nicht übertreibt sonst erreicht man nur das Gegenteil. Viele Grüße und einen schönen Sonntag :-) Valerie

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sylvia 25/07/2016 - 8:48 AM

Da man in letzter Zeit ja überall diese Saftkuren sieht, bin ich langsam schon auch etwas angefixt. Rein um rauszufinden wie ich darauf reagieren würde. Ich tue mir extrem schwer damit nicht regelmässig zu essen und bekomme dann extremen Hunger der mich 1. grantig und 2. unkonzentriert macht. Daher habe ich ein bisschen Angst es zu versuchen. Ich würde gerne mal das Stadium erreichen bei dem man keinen Hunger mehr hat. Das wäre mein Traum.

Liebe Grüsse

Sylvia
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Anna 27/04/2017 - 4:52 PM

Hallo Nina,
danke für den schönen Beitrag. Ich habe mir letzten Monat auch die Saftkur von Detox Delight gehohlt. Der ausschlaggebende Punkt warum ich mir die von Detox Delight geholt habe war, dass alle Inhaltsstoffe bei Detox Delight in Bio-Qualität sind. Meiner Meinung nach ist das wirklich wichtig.

Sport habe ich aber keinen gemacht während der Kur. Das werde ich beim nächsten mal probieren

Grüße
Anna

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