Safari in Tansania

von Nina

Oh Gott ich bin so schlecht in „Blogbeiträge rechtzeitig online stellen“. Das zweite Safari Video hat es am Sonntag noch auf meinen YouTube Kanal geschafft, doch dieser Beitrag hat dann noch mehr Zeit benötigt und ihr werdet gleich sehen wieso ich so lange gebraucht habe. Ich habe es einfach total unterschätzt. 6000 Fotos aussortieren ist gar nicht so lustig und hat mir ganz schön Kopfzerbrechen bereitet. Welches Foto ist nur besser? Nehme ich doch lieber das oder… oh das ist auch toll. Teilweise richtig mühsam kann ich euch sagen. Deshalb entschuldige ich mich jetzt schon für diesen ewig langen Beitrag. Natürlich wurde überlegt ob ich ihn nicht auf zweimal posten soll, so wie das Video. Doch ich habe mich dann dagegen entschieden, weil es einfach besser ist wenn man alle Infos in einem Post findet.
Aus 6000 Fotos habe ich also die besten (60? Ich weiß immer noch zu viel) für euch zusammengesucht und werde euch heute ein bisschen was über unsere Safari Route und die einzelnen Unterkünfte (sind auch alle verlinkt) und Parks erzählen. Gebucht haben wir, wie schon HIER erwähnt über Easy Travel und ich kann diesen Anbieter nur wärmstens empfehlen. Ich hab einfach gesagt wie ich mir die Safari vorstelle, wie wir wohnen und welche Gebiete wir sehen möchten und anhand dieser Info wurde unsere Route geplant. Nach ein paar kleinen Änderungen war alles fix und fertig und die Vorfreude riesig. Am Ende dieses Beitrages findet ihr übrigens das zweite Video, also unbedingt bis ganz nach unten scrollen. Es erwarten euch viele viele Tierbabys.

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Tag 1 – Ankunft in Arusha – Übernachtung im African Tulip Hotel

Nach einem langen Flug bzw. mehreren Flügen wurden wir von unserem Fahrer Louis am Flughafen (Kilimanjaro) abgeholt und nach Arusha gebracht. Den Rest des Tages hatten wir zur freien Verfügung. Erst wollte ich mir eigentlich die Stadt anschauen, doch wir waren einfach so erledigt und das Wetter spielte auch nicht so mit. Deshalb haben wir es uns einfach in unserem Hotelzimmer, das übrigens riesig war gemütlich gemacht. Nach 6 Stunden Schlaf weckte uns der Hunger und da Arusha jetzt nicht wirklich eine Stadt ist wo man unbedingt spazieren gehen und nach einem Restaurant suchen will, blieben wir einfach im Hotel. Das African Tulip ist ein wirklich sehr nette Unterkunft, das Personal überaus freundlich und das Essen lecker. Wir waren in dieser Nacht anscheinend die einzigen Gäste (zumindest haben wir niemanden anderen gesehn, weder beim Abendessen noch beim Frühstück) und irgendwie war das schon ein eigenartiges Gefühl. Die einzigen zwei weißen Gäste in so einem großen Hotel, denen jeder Wunsch von den Lippen abgelesen wurde. Irgendwie war es ein bisschen wie in einem Film aus der Kolonialzeit. Versteht ihr was ich meine? Ich habe mich überhaupt nicht unwohl oder so gefühlt, aber es war einfach so total ungewohnt für mich und auch neu. An diesem Tag habe ich noch gar nicht fotografiert, da ich einfach zu müde war. Nur mein Frühstück habe ich in der Früh gefilmt und die Kellnerin musste total lachen, weil sie das anscheinend noch nie gesehen hat. Ich will gar nicht wissen was sie sich dabei dachte.

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Tag 2 – Arusha Nationalpark – Übernachtung Meru View Lodge #

Ausgerüstet mit einer Lunchbox und viel Wasser ging es dann Richtung Arusha Nationalpark wo eine Walking Safari und auch der erste Game Drive auf uns warteten. Bei der Walking Safari haben wir zwar nicht so viele Tiere gesehen (Affen, Büffel & Warzenschweine) aber es war total faszinierend durch diese Landschaft zu spazieren und den Geschichten des Guides zu lauschen. Mein Freund meinte die ganze Zeit, er fühlt sie irgendwie wie bei Jurassic Park, nur dass halt die Dinosaurier fehlen. Nach einem spannenden und vor allem sehr heißen Vormittag ging es direkt weiter in den Arusha Nationalpark, wo wir dann die ersten Giraffen und Zebras zu Gesicht bekamen. Zu Mittag hielten wir an einer „Jausenstation“ mit Blick auf einen See und verspeisten unsere Lunchboxen. Es war unheimlich schön so Mitten in der Natur zu essen und die Tiere rund um den See zu beobachten. Man muss hier aber besonders vorsichtig sein, denn die Affen können ganz schön frech sein. Der eine oder andere hat sein Mittagessen mit ihnen teilen müssen. Wir blieben Gott sei Dank verschont.

Nach dem Game Drive ging es weiter in die Meru View Lodge, eine wirklich entzückende kleine Unterkunft, wo wir die zweite Nacht verbracht haben. Das Essen, das übrigens überall inkludiert ist, war  ausgezeichnet und am liebsten hätte ich von allem eine zweite Portion gegessen, obwohl ich schon satt war. Auch hier waren die Angestellten wieder unglaublich freundlich und es gibts nichts an dieser Lodge auszusetzen. Wir hatten einen wirklich netten Abend und unterhielten uns gut mit anderen Gästen die uns von ihren Safari Erlebnissen erzählten.

 berries&passion59berries&passion60der Kilimanjaro

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    Tag 3 – Mto wa Mbu &  Manyara National Park – Übernachtung im Manyara Wildlife Camp

Nach einem leckeren Frühstück ging es weiter Richtung Lake Manyara. Diese Fahrt dauerte ca 3 Stunden und ja man verbringt wirklich viel viel Zeit im Auto, doch man erlebt einfach so viel und auch die Landschaft ist so faszinierend, dass einem die Fahrten von Park zu Park gar nicht so lang vorkommen. Bevor es aber in den Nationalpark ging besuchten wir das Mto wa Mbu Dorf. Mein Freund war nicht so begeistert von der Cultural Experience, weil es doch sehr heiß und dreckig war. Ich persönlich fand es sehr interessant zu sehen wie die Menschen dort so leben und auch wenn sie wirklich nichts (außer ein Handy, das hat irgendwie jeder) besitzen, sind sie wirklich glücklich. Die Kinder lieben es übrigens wenn man sie fotografiert und ihnen dann das Foto zeigt.
Mein Highlight war jedoch das Banana Beer trinken, denn soetwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt und ich werden den Blick von meinem Freund nie wieder vergessen. Man nimmt in einer Strohhütte platz und bekommt einen Becher, der eher einem Sandkübel ähnelt voll mit Banana Beer. Die Dame erklärte uns dann, dass sich die Einheimischen hier versammeln und dann gemeinsam das Banana Beer trinken und Ja aus einem Becher. Mein Freund ist ja immer noch der festen Überzeugung, dass das gar nicht stimmt und sie so nur zu Gratis Bier kommen wollen, aber gut das ist eine andere Geschichten.
Dann reichte sie UNSEREN Becher im Kreis herum und die Augen meines Freundes sind immer größer geworden. Ich war ja froh, dass ich erst nach ihm aus diesem Becher trinken musste und konnte so einfach die selbe Stelle wir er wählen. Nach dem zweite Schluck Banana Beer, das wirklich nicht gut schmeckte und das wir uns mit den Einheimischen teilen mussten, wechselten wir zum Wasser. Mein Freund redet sich heraus und meinte, viel zu stark viel zu stark, Ich muss ja sagen ich fand dieses Erlebnis sehr lustig, mein Freund hingegen gar nicht, dem ging nur durch den Kopf, ob er auch alle wichtigen Impfungen hat.
Danach konnte er aufatmen, denn es ging weiter in den Manyara National Park zu unserem zweiten Game Drive, wo wir dann auch den ersten Elefanten und wieder viele Zebras und Giraffen sahen. In diesem Park gibt es auch ein paar Mountaintree Lions, aber die bekommt man wirklich nur ganz selten zu sehen. Bei den vielen Bäumen kein Wunder, der Park gleicht teilweise einem Dschungel.

Diese Nacht übernachteten wir im Manyara Wildlife Camp und eigentlich habe ich mit so richtigen Zelten gerechnet, bzw. hatte ich die Unterkunft nicht mehr so genau in Erinnerung. Dort angekommen erwarteten uns jedoch „Luxuszelte“ mit einer traumhaften Aussicht über den Park. Ich habe noch nie so einen schönen Sonnenuntergang gesehen und wir sind einfach nur schweigend auf unserer Terasse gestanden und haben die Landschaft bewundert. Es gab auch einen unglaublich schönen Pool, doch da es schon sehr frisch war haben wir den nicht mehr genutzt. Dort wurden wir auch das erste Mal von unserem „Luxuszelt“ abgeholt und zum Abendessen gebracht, denn sobald es finster wird soll man sich nicht mehr alleine bewegen. Man weiß ja nie welche Tiere in der Nacht vorbeispazieren. Hier gab es Buffetessen, aber im kleinen Rahmen und es war ein wirklich netter Abend mit unheimlich gutem Essen (Curry, Curry, Curry). wir hatten übrigens auch ein Haustier. Eine kleine Maus lief oben im Zelt den Balken entlang, aber ja ganz normal wenn man mitten in der Natur schläft.

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berries&passion49 das ist übrigens die Toilette und das Badezimmer

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  Tag 4 – Lange Fahrt Richtung Serengeti Game Drive Ndutu – Übernachtung im Ndutu Halisi Camp

Ausgeschlafen ging es am nächsten Tag dann Richtung Serengeti. Die Fahrt dauerte an die 4 Stunden, doch auch dieses Mal ist es mir nicht so lange vorgekommen. Da sich die Landschaft dauernd so extrem verändert, gibt es immer etwas zu sehen. Erst fährt man durch Dörfer, dann wieder Ewigkeiten durch die Steppe und gelangt dann in einen Abschnitt, der mich total an den Elefantenfriedhof aus König der Löwen erinnert hat. Hier war außer kahlen Bäumen und viel Schlamm einfach gar nichts. Kein Tier, außer vielleicht mal eine Antilope, die sich verirrt hat konnte man hier sehen und man hatte einfach das Gefühl man ist in einer anderen Welt, einer ausgestorbenen Welt. An diesem Tag war ich das erste mal ein bisschen schlecht gelaunt, denn immerhin war es bereits der 3 Tag unserer Safari und keine einzige Raubkatze hat sich bis jetzt blicken lassen. Ich habe schon an der Agentur gezweifelt und meinen Schmollmund aufgesetzt. Klar weiß ich natürlich, dass man einfach Glück haben muss und die Natur macht was sie will, aber in diesem Moment war mir das alles egal. Gott sei Dank änderte sich meine Launa schlagartig, als wir in Ndutu ankamen und die ersten Löwen sahen. Ich grinste wie ein Honigkuchenpferd und die Kamera klickte im Sekundentakt. Zum grönenden Abschluss bekamen wir dann auch noch einen jungen Geparden vor die Linsen. Mit vielen tollen Eindrücken ging es dann ins Ndutu Halis Camp, wo wir endlich in richtigen Zelten (es hatte trotzdem ein Bett) schlafen durften. Mein Freunde meinte nur „Das ist ja wie beim Bundesheer“, aber mir gefiel es. Nach einer eiskalten Dusche (ich wollte nicht aufs warme Wasser warten) und dem besten Abendessen überhaupt, liesen wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen. Ja und genauso und nicht anders habe ich mir die Safari vorgestellt.

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    Tag 5: Serengeti Nationalpark – Übernachtung im Ndutu Halisi Camp

Am nächsten Morgen stand ich früh auf um mir den Sonnenaufgang anzusehen und ich kann euch sagen, ich habe noch nie soetwas schönes gesehen. Das erste Foto unter diesem Absatz wurde an diesem Morgen aufgenommen und es ist komplett unbearbeitet. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie unglaublich schön dieser Sonnenaufgang war. Nach einem ausgieben Frühstück ging es Richtung Serengeti Nationalpark, wo noch mehr Raubkatzen auf uns warteten. Auch dieser Nationalpark war wieder ganz anders als die, die wir bisher gesehen hatten. Erst war Kilometer lang nichts außer trockenes Gras, Zebras und Knus und dann wurde auf einmal alles Grün und dichter. An diesem Tag sahen wir auch den ersten Leoparden. Diese Raubkatze ist nur ganz schwer zu sehen und man muss echt Glück haben. Wir konnten ihn nur aus (geschätzt) 100 Meter Entfernung durch ein Fernglas beobachten. Ein bisschen entäuscht war ich schon, dass wir ihn nicht näher gesehen haben und ein Foto schießen konnten. Doch besser so als gar nicht, hab ich Recht?
Am Weg zurück ins Camp mussten wir durch Ndutu fahren und da hörte er es auf einmal, ein Leopard schläft auf einem Baum und das ganz in der Nähe. Eigentlich mussten wir schon zurück ins Camp, weil es kurz vor 18 Uhr war und man dann nicht mehr im Park herumfahren darf, aber Louis riskierte es und fuhr zu der besagten Stelle. Ja und da lag er nun auf dem Baum sehr majestätisch und schlief. Wir sind glaub ich noch eine halbe Stunde dort gestanden und haben dieses tolle Tier beobachten. Tja und wenn man ein bisschen Geduld hat wird man belohnt, denn er wachte auf und stolzierte rund um den Baum herum, bevor er sich für die Jagd bereit machte. Da mussten wir dann aber auch schon zurück ins Camp, weil wir nicht von den Ranger erwischt werden wollten. Auch diesen Abend haben wir im Ndutu Halisi Camp am Lagerfeuer ausklingen lassen. Ich persönlich fand ja diese Unterkunft am besten, auch wenn es das einfachste war. Das Personal, das aus nur ganz wenigen Männern bestand war so unglaublich nett und zuvorkommend und man hat sich einfach unheimlich wohl gefühlt. Also bis auf die kalte Dusche (an der ich selber Schuld war) die ich zwei Tage genießen durfte war hier wirklich alles perfekt.

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 Tag 6 – Weihnachten in Ndutu – Übernachtung im Ngoronoro Farm House

Nachdem wir unsere 7 Sachen gepackt hatten, verbrachten wir den Tag ein letztes Mal in Ndutu, wo wir unheimlich viele Geparden Babys und natürlich auch Löwen sichteten. Wir sahen auch einige Tiere beim Essen, die Fotos erspare ich euch aber dann doch lieber. Sollte es euch doch interessieren, schaut euch das Video an.
Dieses Gebiet hat mir persönlich am besten gefallen. Die Landschaft war unheimlich schön, die Unterkunft perfekt und wir haben auch noch ziemlich viele Tiere gesehen. Unser Fahrer hat aber gemeint, Ndutu ist nur in den Wintermonaten so toll. Im Sommer wenn Safari Hauptsaison ist, ist dieses Gebiet total trocken und wie ausgestorben. Die Tiere wandern ja je nach Jahreszeit von Park zu Park und man trifft sie immer woanders wieder.

Den Weihnachtsabend haben wir dann im Ngorongoro Farm House mit Cocktails und einem leckeren Abendessen verbracht. Diese Unterkunft war die Größte und ja am 24. Dezember war dort auch viel los, doch das hat uns nicht weiter gestört. Einheimische vom Nachbardorf haben eine kleine Show aufgeführt (bzw. gesungen) und von 17-19 Uhr gab es täglich kostenlose Cocktails, die richtig lecker waren. Nachdem Abendessen ging es dann auch schon wieder ins Bett, weil wir einfach hundemüde waren. Für uns war Weihnachten also ein Tag wie jeder andere. Sogar auf unsere „kleine Bescherung“ haben wir vergessen.

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Tag 7 – Ngorongoro Krater – Übernachtung im Ngorongoro Farm House

Ausgeschalfen ging unser Abenteuer weiter Richtung Ngoronoro Krater, wo wir das letzte Tier der Big 5 das Nashorn zu Gesicht bekamen. Auch diese Tiere sind ziemlich scheu und nur selten zu sehen. Wir warteten auch hier eine Ewigkeit und langsam aber doch näherte sich das Nashorn und wir konnten es vor die Linse bekommen. Der Ngorongoro Krater war ganz faszinierend, denn über diesem Krater hing eine riesige Nebeldecke. Auf der einen Seite war es wunderschön und strahlender Sonnenschein und auf der anderen Seite tobte ein Unwetter. Wir sind also einfach immer vorm Regen davon gefahren, war richtig spannend. An diesem Tag war übrigens ich das Highlight. Ich wurde von einer indischen Dame angesprochen und ich dachte zuerst, dass ich ein Foto von ihr und ihrer Großfamilie, die dabei war machen sollte. Falsch gedacht. Sie wollte ein Foto mit mir gemeinsam und ihre gesamte Familie zückte die Kameras und Handys und fotografierte uns. Ja das war ein lustiges Erlebnis und ist mir vorher noch nie passiert. Ob sie wohl meinen Blog liest (haha Scherz)?

Mein persönliches Highlight waren ja die Babylöwen, die gerade mal eine Woche alt waren und den dicksten Bauch überhaupt hatten. Sie sind der Mutter nachgelaufen und haben gemaunzt und ich konnte mich kaum mehr einkriegen. Am liebsten wäre ich raus aus dem Auto und hätte sie geknuddelt, so goldig waren sie. Ein paar Szenen gibt es dazu, natürlich auch im Safari Video Teil 2.
Auch diese Nacht verbrachten wir nochmal im Ngorongoro Farm House mit leckeren Essen (es gab sogar Truthahn und Weihnachtsmusik) und Cocktails.

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Tag 8 & 9 Tarangire Nationalpark – Übernachtung im Maramboi Tented Camp – Weiterflug Sansibar

Am vorletzten Tag ging es dann Richtung Tarangire Nationalpark. Auch diese Fahrt dauerte ein paar Stunden und wir kamen um die Mittagszeit in unserer Unterkunft an, wo es erstmal ein leckeres Mittagessen gab. Die letzte Nacht verbrachten wir im Maramboi Tented Camp und ich kann euch sagen diese Anlage  war der absolute Wahnsinn. Hier hätte ich es von mir aus noch ein paar Nächte aushalten können. Wir übernachteten wieder in so Art „Luxuszelten“ doch dieses Mal umgeben von Zebras, Pumbas und Knus. Soetwas habe ich noch nicht gesehen und allein von der Lage war diese Unterkunft mein klarer Favorit. Da es unglaublich heiß war an diesem Tag, verbrachten wir noch ein paar Stunden am Pool und beobachteten die Zebras, bevor es in den Tarangire Nationalpark ging. Hier sahen wir dann endlich viele viele Elefanten. Die sind mir nämlich die ganze Woche über ziemlich abgegangen und ich hab mich schon gefragt wo sich die alle verstecken. Tja im Tarangire Nationalpark, denn hier wimmelte es nur so von Elefanten. Wenn so eine Herde ca. 2 Meter neben dem Auto vorbeigeht dann wird einem schon ganz anders. Ruhig bleiben und genießen ist an dieser Stelle angesagt.
Am Abend wurden wir dann wieder von unserem Zelt abgeholt und zum Abendessen gebracht. Das Essen war auch hier sehr gut, jedoch gabe es ein großes Buffet und es waren mir dann etwas zu viele Leute dort, meiner Meinung nach der einzige Minuspunkt. Ganz spannend war der Weg zurück zum Zelt, denn da wurden wir nicht mehr von einem Mann sondern von 3(!) bewaffneten Männern begleitet. Anscheinend hat rund ums Camp ein Löwe eine Antilope gejagt und sich immer mehr genähert. Mein Freund blieb total ruhig, ich eher nicht so, doch ein Erlebnis war es auf jeden Fall.In der Nacht haben wir die Raubkatzen dann gehört und die dürften wirklich ganz nah gewesen sein.
Am nächsten Tag ging es dann noch ein letztes Mal in den Tarangire Nationalpark, wo wir noch ein paar hunderte Elefanten beobachten, gemütlich zu Mittag aßen und uns dann auf den Weg zum Flughafen machten. Ich muss ehrlich gesagt gestehen, den letzten halben Safaritag hätte man auch lassen und direkt nach Sansibar fliegen können. Man ist irgendwie schon so in Aufbruchstimmung und schon auf die nächste Destination gespannt. Hier geht es übrigens zu meinen Sansibar Impressionen.

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Nach diesem langen Text und Unmengen an Fotos gibt es natürlich auch noch das zweite Safari Video. Ja ich weiß das war jetzt ein bisschen viel, aber ich wollte es dann doch nicht auf zwei Beiträge aufteilen und wieder ewig rauszögern und wem der Text zu viel ist kann ja einfach nur die schönen Fotos auf sich wirken lassen. Solltet ihr noch Fragen zu meiner Safari haben, die ich noch nicht beantwortet habe (gibts das?) dann nur her damit. Ich hoffe meine Fotos und auch die Video haben euch gefallen.

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14 Kommentare

Luise 24/02/2015 - 2:17 PM

Die Bilder sehen unglaublich schön aus und man kann warscheinlich nur im geringsten erahnen wie toll diese Safari gewesen sein muss.

Liebe Grüße
Luise von http://www.just-myself.com

Antworten
Caroline 24/02/2015 - 4:11 PM

Wahnsinn! Ich komm aus dem Staunen nicht mehr raus. Die Bilder sind unglaublich und eins steht für mich nun definitiv fest, ich will das unbedingt auch machen.
Wirklich toll und du hast echt einen super Beitrag geschrieben, sowie ein klasse video hochgeladen :)
Liebste Grüße Caroline

Antworten
Antonia 24/02/2015 - 5:20 PM

Wow, wie schon unter deinem letzten Safari-Post wahnsinnig schöne Fotos. Man würde am liebsten sofort in den Flieger steigen.
Was mich noch interessieren würde: Hat man denn bei diesen großen Zelten eine Art kleines Bad dabei oder muss man raus aus dem Zelt? Was macht man denn dann nachts:-) ?

Antworten
Nina 25/02/2015 - 12:00 PM

Hallo Antonia,

ja man hat bei allen Zelten, sogar bei den einfachen ein Bad. In den „Luxuszelten“ sogar ein richtiges. In dem Camp hatten wir halt eine Campingdusche und ein Campingklo. Man muss also nicht raus zu den Löwen in der Nacht hihi :)

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Steve 24/02/2015 - 5:50 PM

Superschöne Aufnahmen und gestochen scharfe Bilder. Wurde diese mit einer FX-Format Kamera gemacht oder mit jener, die man in Deinen Bilder abgebildet sieht? Tiefenschärfe, Farbe, mit bass erstaunt…

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Nina 25/02/2015 - 11:58 AM

Die Fotos wurden zum Großteil mit meiner Olympus PEN E-PL7 gemacht ja. Ich hatte aber ein super Objektiv dazu nämlich das 75mm 1:1.8. Sowas braucht man bei einer Safari einfach und das Obejktiv macht super Fotos :) Farblich habe ich ein paar Fotos aber noch mit Lightroom bearbeitet :)

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Christine 24/02/2015 - 7:17 PM

Wow, die Bilder sind ja der Hammer! Das schaut echt nach einem beeindruckenden Erlebnis aus. Und die Tierbabys sind ja sowas von herzig :-) Ich hoffe, ich schaff es auch mal, so eine Safari zu machen.
Liebe Grüße, Christine

Antworten
Anja 24/02/2015 - 9:40 PM

Was für wunderbare Eindrücke. So etwas würde ich auch mal sehr gerne machen, aber auf der anderen Seite habe ich auch ziemlich Angst vor sowas :(..

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Nina 25/02/2015 - 11:50 AM

Wieso denn Angst? Man ist doch eh in Sicherheit im Auto :)

Antworten
liebe was ist 25/02/2015 - 7:06 AM

beeindruckende Fotos… und nicht nur das Aussortieren wird Zeit und Nerven gekostet haben, auch das Tagebuch schreiben.
toller post!

<3 Tina
https://liebewasist.wordpress.com/

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Ena 25/02/2015 - 8:40 AM

Die Bilder sind unglaublich toll und du hast ja ne Menge Tierbabys gesehen! Ich will unbedingt wieder nach Tansania bzw. nach Afrika und wir waren wirklich an den gleichen Orten :D

Liebe Grüße

Antworten
Sophie 25/02/2015 - 11:22 AM

Wow! Einfach nur wow!
Die Bilder erscheinen teilweise so unwirklich&eisend gerade deshalb wunderschön.

Antworten
Katrin 20/08/2018 - 2:59 PM

Wir fliegen Ende Jänner nach Tansania und Zanzibar … hab mir jetzt nochmal alle deine Beiträge durchgelesen und freu mich gerade noch mehr auf unsere Reise :-)

Liebe Grüße
Katrin

Antworten
Baraka John Mollel 01/02/2019 - 3:12 PM

Wow

I love this great pictures & information which will really help for my African safari.

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